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Hannes
From: Austria
Posts: 164
Supporter
Hallo, würde Eure Meinungen zur Verkabelung von 7-Segment Displays benötigen. Ich möchte nun alle Displays nicht mehr abschneiden, sondern die gesteckten Segmente mit Kabel um 15cm verlängern, dann die Display Segmente zusammen kleben und am Panel befestigen. Die Platinen selbst dann Senkrecht auf einer zweiten, dahinterliegenden Montageplatte befestigen. Die Platinen der Displays möchte ich dann in Serie schalten (bis zu 8 Displays), jedoch nicht über Kabel Verbindungen direkt an den MAX Chips sondern über die vorgesehenen Pins auf den Platinen. (DIN usw. Eingang und DOUT usw. Ausgang) Würde das so wie beschrieben funktionieren? GND und +5V würde ich auf eine externe Stromquelle anschließen. Die restlichen drei Pins dann vom Arduino. Muss ich hier noch etwas beachten? Kabellängen, usw. Vielen Dank für Eure Infos.

mfg Hannes
www.modellbau-technik.at
hannes.dobersberger@modellbau-technik.at
2018-03-11 19:15
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StephanHo
From: EDDG, Germany
Posts: 1867
Supporter
Hi Hannes,

bei mir sind 14 dieser Boards verbaut. Vorher habe ich die gesteckten je 2x4 Digits entfernt und gegen 1x5 Digits ausgetauscht.
Hierzu je 30cm Anschlußkabel auf die Sockel der Boards gelötet, an das andere Ende 6 bzw. 7 polige Stecker angelötet, auf die die 5er Display gesteckt wurden.
Zuvor die 5er Displays in eine Frontplatte eingesetzt.

Die Boards selbst habe ich mit Abstandsbolzen (25mm) aneinander geschraubt. Die Boards selbst vorher modifiziert. Die Dioden entfernt und gegen eine Drahtbrücke getauscht (die Schutzdiode sogte für eine Spannungsminderung von 0,7V je Board), den 10k SMD-Widerstand gegen eine 47k-Metallfilmwiderstand getauscht und damit ein wenig die Helligkeit der Module angepaßt (weiß muß nicht so intensiv sein wie rot).

Die 3 Datenleitungen sowie 5V und GND habe ich mit je 5 kurzen Kabeln von Board zu Board verbunden. Die Boards vor der Bearbeitung hinsichtlich der Lötstellen prüfen. Die Chinesen arbeiten ROHS-konform, weshalb sie bleifreies Lötzinn verwenden, daß infolge der hohen Stückzahlen auch mal eine zu niedrige Lötbad-Temperatur für schlechte Lötstellen sorgt. Auf jeden Fall vorher prüfen. Am besten prüfst du vorher jedes Board EINZELN auf seine Funktionsfähigkeit und prüfst auch die Kaskadenfähigkeit vorher.

Eine externe Spannungsquelle brauchst du keinesfalls. Meine 14 Boards laufen auf einem MEGA ohne Probleme - der MEGA hat auch keine. Hintergrund ist, daß auch bei Vollausbau einer Kette mit 24 Digits (8 Boards) durch das Multiplexen immer nur 8 Digits (1 pro Board) aktiv sind.

Wenn du denn extern versorgen möchtest, darauf achten, das NUR der GND vom ext. Netzteil mit dem MEGA verbunden wird und Vcc (+5V) die Boards versorgt. Also 3 Leitungen vom MEGA GND und Vcc vom externen Netzteil, wobei der GND auch zum MEGA gehen muß, sonst bekommst du 88888888 auf's Display oder es bleibt dunkel.

Bei den Kabellängen mußt du experimentieren. Ich habe 30cm genommen, habe hier aber schon von Usern 1m und 1,2m gelesen. Die Multiplexfrequenz pro Board beträgt zwischen 800 und 1000Hz, also weit entfernt von kritischen Frequenzen. Trotzdem sind die Kabel hervorragende Antennen für hochfrequente Signale, die von irgendwoher eingestreut werden können und dann den MAX oder die Anzeige durcheinander bringen können. Probier's halt aus.

Solltest du die Schutzdioden entfernen, die Polarität zweimal prüfen! Einmal verdreht und eingeschaltet, brauchst du neue Boards. Die Dinger rauchen in einer Millisekunde ab!

Ansonsten suchst du hier im Forum mal nach MAX7219. Da bekommst du alle Hinweise, die ich dir hier gegeben habe, nur in epischer Breite (für Interessierte).

Dann viel Erfolg! Berichte mal von deinen Ergebnissen.
Grüße,
Stephan (Time: UTC+2)
2018-03-11 20:05
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Hannes
From: Austria
Posts: 164
Supporter
Danke für die schnelle Antwort. Wenn du mir noch sagen könntest, was die Schutzdiode ist, (WO) die ich entfernen soll, dann gehe ich an die tests....
www.modellbau-technik.at
hannes.dobersberger@modellbau-technik.at
2018-03-11 20:33
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StephanHo
From: EDDG, Germany
Posts: 1867
Supporter
Hi Hannes,

die Schutzdiode, ist wie schon der Name sagt, dazu da, die Schaltung zu schützen, in diesem Falle vor Verpolung. Tauscht du nämlich GND und Vcc, gelangt GND an die Anode der Diode und die Diode sperrt, so daß kein Stromkreis zustande kommt, wenn Vcc auf die GND-Leitung gesteckt wird.
Andersherum, wird alles richtig angeschlossen, gelangt Vcc an die Anode der Diode und der Strom kann hindurch und die Schaltung arbeitet.

Bei diesem Board hat der Entwickler allerdings einen Fehler gemacht. Vcc gelangt an die Diode und von dort zur Schaltung, aber auch an den Ausgang des Boards, wo es zum nächsten Board geht. Nun fallen aber über einer (Silizium-)Diode 0,7V der Spannung (hier: 5V) ab, so daß nach der Diode das Board mit 4,3V betrieben wird. Das hat zur Folge, schließt du ein weiteres Board nach dem 1. an, kommen hier bei dessen Schutzdiode 4,3V an der Anode an und danach 4,3V - 0,7V = 3,6V bei der Schaltung an. Am 3. Board komen dann diese 3,6V als Vcc an der Anode der nächsten Diode an, bleiben 2,9V. Limit für den MAX7219 sind aber 3,4V. Darunter arbeitet er nicht korrekt. Das setzt sich dann so fort. Ab dem 3. Board geht also nichts mehr ohne Gegenmaßnahmen.

Man könnte z.B. jedes Board separat mit 5V betreiben, dann liefen alle mit 4,3V und es wäre ok oder man entfernt die (Schutz-)Diode und alle Boards laufen mit 5V.
Der Entwickler hätte einfach nur eine separate Leiterbahn VOR der Anode direkt zum Ausgang führen müssen, der dann keine Verbindung zur Schaltung haben dürfte.

Per Mail habe ich dir ein Bild von der Bestückungsseite geschickt. Das sollte alle Unklarheiten beseitigen. Sonst bitte melden.
[Last edited by StephanHo, 2018-03-11 21:59]
Grüße,
Stephan (Time: UTC+2)
2018-03-11 21:52
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